|
Warenwirtschaft Module Über den Maskeneditor (nicht in allen Programmen verfügbar) hat der Anwender die Möglichkeit, die Eingabemasken der Stammdialoge und Belege nutzerabhängig den jeweiligen Bedürfnissen anzupassen. Für folgende Elemente einer Eingabemaske ist eine Konfiguration mit dem Editor möglich:
- Eingabefelder
- Bezeichnungen
- Optionsfelder
- Panels (Anzeige für Eingabefelder oder Flächen, auf denen weitere Elemente angeordnet sind)
- Schalter
Jedes Element kann einzeln selektiert und anschließend mit der Maus oder der Tastatur verschoben oder in der Größe geändert werden. Folgende Einstellungen oder Aktionen können für die Elemente vorgenommen werden:
- Elemente ausschneiden und an andere Stelle einfügen
- Änderung der Sichtbarkeit
- Aktivieren und Deaktivieren von Elementen
- Überspringen von Eingabeelementen
- Ändern der Eingabereihenfolge
- Text ändern
- Font ändern
- Wiederherstellen des Originalzustandes
Die Mehrsprachigkeit der Warenwirtschaft kann ebenfalls als Modul erworben werden. Die komplette Oberfläche des Programms kann so Englisch-, Französisch- und Italienisch-sprachig dargestellt werden. Das Datanorm Modul verwaltet die Artikel mehrerer Lieferanten (DATANORM 5) separat, d.h. der Artikelbestand der Warenwirtschaft wird nicht mit nicht benötigten Artikeln belastet. Die Artikel können dann immer bei Bedarf aus den Datanorm-Artikeldaten übernommen werden Mit dem Vertriebsmodul besteht die Möglichkeit, Daten von einer "Zentrale" (Warenwirtschaft) offline mit den Vertriebsmitarbeitern (Vertriebsmodul) abzugleichen. Dabei werden lediglich die Änderungen übertragen. Es können jeweils nur datenbankgleiche Produkte zusammen genutzt werden (bspw. Warenwirtschaft SQL-Datenbank mit Vertriebsmodul SQL-Datenbank). Bei den Vertriebsmitarbeitern werden "eingeschränkte" Warenwirtschaftsprogramme (Vertriebsmodule) eingesetzt, d.h. ohne Eingangsbelege und Lieferantenverwaltung. In den Vertriebsmodulen können neue Datensätze an folgenden Programmstellen angelegt werden:
- Kunden
- Interessenten
- nichtlagernde Belege (Angebote)
- verbundenen Daten, bspw. Kontaktadressen, Belegpositionen, Notizen
In einer Konfiguration werden dafür unterschiedliche Nummernkreise für "Zentrale" und "Vertrieb" definiert. Auf der Vertriebsseite sind die Lager- und die OP-Verwaltung sowie die gesamte Einkaufsseite deaktiviert. Deshalb können dort nur nicht lagernde Ausgangsbelege ohne Umsatz angelegt werden. Dazu gehören Angebote und selbst definierte Belege, die funktionell dem Angebot gleichen.
- Bearbeiten, Zahlung und Ausgleich von Verbindlichkeiten und Forderungen
- Erstellen von Mahnungen mit bis zu 5 Mahnstufen und frei definierbaren Zinsen und Mahngebühren über eine
- Mahnvorschlagsliste
- Erstellen von Zahlungsvorschlägen und generieren von Zahlungsläufen
- Überweisungen mit Hilfe von Datenträgern (DTA) und SEPA sowie Druck von Checks und Überweisungsträgern
Preismengeneinheit ist ein Modul, welches es ermöglicht, Produkte in einer Mengeneinheit zu fakturieren, den Preis aber auf Basis einer anderen Mengeneinheit berechnen zu lassen. Mit Hilfe der zusätzlichen Preismengeneinheit ist es möglich, die Preisermittlung einer Belegposition von der Standardmengeneinheit abzukoppeln und anstelle der Standardmengeneinheit nun die Preismengeneinheit für die Errechnung eines Belegpositionspreises zu verwenden. Alle Mengeneinheiten können als Preismengeneinheit verwendet werden (z.B. Dose-g oder Fass-Liter oder Karton-m³). Das Modul kann nur in der SQL Ausprägung der Warenwirtschaft erworben werden.
Das SelectLine EDI-Modul erzeugt und verarbeitet strukturierte Nachrichten für den elektronischen Datentausch (z.B. Belege) und ist dem klassischen EDI (Electronic Data Interchange) zuzuordnen. Getauscht werden die Nachrichten (Dateien) zwischen einem Nachrichtensender und einem Nachrichtenempfänger, den so genannten Nachrichtenpartnern (NP). Der Datentausch erfolgt über vorgegebene Verzeichnisse, aus denen Nachrichten geholt oder in die Nachrichten abgelegt werden (asynchrones Verfahren). Die Nachrichten besitzen entsprechend ihren Funktionen unterschiedliche Strukturen und sind in verschiedenen Nachrichtenarten (NA) zusammengefasst. Da jeder Nachrichtenpartner individuelle Anforderungen an eine Nachricht stellt, so unterscheiden sich wiederum zwischen verschiedenen Nachrichtenpartnern die Nachrichten in Struktur und Inhalt, obwohl diese der gleichen Nachrichtenart angehören. Jede Nachricht entspricht somit einer eigenen (EDI-)Schnittstelle.
Mit dem Modul Mosaic stellt die SelectLine Warenwirtschaft eine spezielle Schnittstelle für den elektronischen Datenaustausch (im EDI- Format) von Belegen mit anderen Programmen (s.g. Partnern) zur Verfügung, über den zwischengeschalteten Provider Trubiquity (ehemals Mosaic). Das Modul SelectLine Intrastat wird der Meldepflicht gegenüber dem Statistischen Bundesamt über den betrieblichen Warenverkehr innerhalb der Europäischen Union gerecht. Über das Modul kann die erforderliche Meldung an das Statistische Bundesamt generiert werden.
|